Implantologie

Was sind Implantate?

Zahnärztliche Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die im Kieferknochen verankert werden und Prothesen oder anderen Zahnersatz tragen. Als Materialien werden heute fast ausschließlich Titan, Keramik oder Kombinationen aus beiden Werkstoffen verwendet.

Vorteile von Implantaten

  • Ihr neuer Zahnersatz lockert sich nicht.
  • Die neuen Zähne erhalten Ihnen die Kaukraft, so dass auch knackige Äpfel oder knuspriges Brot kein Problem
  • darstellen.
  • Der Kieferknochen bildet sich nicht zurück.
  • Die Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden.

Behandlungsschritte

  • Das Implantat wird unter örtlicher
  • Betäubung in den Kieferknochen eingebracht. Es ist in der Regel nach 3-4 Monaten (Unterkiefer) und 6 Monaten (Oberkiefer) problemlos eingeheilt.
  • Im Anschluss wird das eingeheilte
  • Implantat oberflächlich freigelegt und darauf eine so genannte Suprakonstruktion (Verbindungselement) aufgeschraubt.
  • Im letzten Schritt erfolgt die Befestigung des eigentlichen Zahnersatzes.

Die moderne Zahnmedizin ist heute in der Lage, Zahnverluste durch künstliche Zähne (Implantate) zu beheben. Die “Neuen” funktionieren wie gewohnt, sie sitzen fest im Kiefer und sind so belastbar wie natürliche Zähne. Und: Implantate sind für Außenstehende nicht als Zahnersatz zu erkennen.

Was gefährdet Implantate?

  •     Schlechte Mundhygiene
  •     schwere Erkrankungen
  •     (z.B. Osteoporose, schlecht eingestellter Diabetes mellitus u. ä.)
  •     Rauchen!
  •     Entzündungen

Mögliche Komplikationen

Obwohl eine Implantation ein sehr schonender Eingriff ist, können als Folge der Operation  Schwellungen, Blutergüsse, Wundschmerzen, leichte Blutungen oder erhöhte Körpertemperatur auftreten. Die genannten Beschwerden bilden sich in der Regel nach einigen Tagen zurück. Sie sind zwar beeinträchtigend aber normalerweise unbedenklich.

Daneben kommt es, allerdings sehr selten, zu:

  •     Implantatverlust (in 2 – 3 % der Fälle
  •     heilen Implantate nicht ein)
  •     Nervschädigungen mit Taubheitsgefühlen
  •     starken Blutungen
  •     Schädigung der Nachbarzähne
  •     Entzündungen des Kieferknochens oder der Kieferhöhle

Was ist mit den Kosten?

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen einen Festzuschuß, zu der so genannten Regelversorgung, also zu dem Zahnersatz.

Was ist zu beachten?

Um einen langfristigen Erfolg zu sichern, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen, am Anfang im Abstand von etwa 3 Monaten, zwingend notwendig. Hierbei sollte auch eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden.